Realistisches Training
Schläge, Tritte und Würfe — du lernst die Techniken nicht nur in der Form, sondern in der Anwendung.
Dynamik, Sparring und realistische Anwendung
Sanda — auch Sanshou genannt — bedeutet wörtlich „freier Kampf" bzw. „freie Hand" und ist die kampfsportliche Anwendung des Shaolin Kung-Fu. Während das traditionelle Kung-Fu vor allem über Formen (Taolu) trainiert wird, bringt Sanda diese Techniken in den direkten Austausch mit einem Partner.
Sanda kombiniert Schläge, Tritte und Würfe in einem klar strukturierten System. Für die moderne, sportliche Praxis ergänzen wir das Training mit Elementen aus dem klassischen Kickboxen — saubere Schlagkombinationen, Beinarbeit, Defensiv-Techniken.
Geleitet wird das Training von Großmeister Shi Yan Bing und seinem Team aus erfahrenen Trainern und Meistern. Du trainierst in einer respektvollen, sportlich ambitionierten Atmosphäre — ohne Härte um der Härte willen.

Schläge, Tritte und Würfe — du lernst die Techniken nicht nur in der Form, sondern in der Anwendung.
Sanda ist ein hocheffektives Konditionstraining: Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer wachsen automatisch mit.
Wer regelmäßig trainiert, geht entspannter durch den Alltag — körperliche Sicherheit gibt mentale Sicherheit.
Gemeinsames Üben in einer respektvollen, motivierten Gruppe — Sparring ist kontrolliert, nicht roh.
Sanda eignet sich für alle, die aktiv kämpfen lernen möchten — sei es zur Selbstverteidigung, für die Fitness oder als sportliche Herausforderung. Das Training ist offen für Einsteiger ohne Vorerfahrung ebenso wie für Fortgeschrittene aus anderen Kampfsportarten. Eine gewisse körperliche Belastbarkeit ist hilfreich, baut sich aber auch im Training auf.
Eine typische Sanda-Stunde beginnt mit einem dynamischen Aufwärm-Programm — Mobilisation, Beinarbeit, Schlagkombinationen am Schlagpolster. Daraus entwickeln sich Techniken in der Reihe: einzelne Schläge und Tritte, dann Kombinationen, dann Partnerübungen mit Pratzen oder Boxsack.
Im fortgeschrittenen Teil arbeiten wir an Anwendungen und kontrolliertem Sparring: Distanz halten, Reaktionsgeschwindigkeit, Timing. Sparring findet immer mit angepasster Härte statt — orientiert am Niveau und am Trainingsziel der Beteiligten.
Sanda unterscheidet sich von vielen reinen Schlag-Sportarten dadurch, dass auch Würfe Teil des Systems sind. Die drei Säulen:
Diese Vielfalt macht Sanda zu einer der realistischsten Stand-Kampfsportarten überhaupt — was im Selbstverteidigungs-Kontext sehr nützlich ist.
Sanda kann Kondition, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit gleichzeitig fordern und fördern. Eine Trainingsstunde verbrennt deutlich mehr Kalorien als ein typisches Fitness-Studio-Workout — aber statt monotonem Cardio bekommst du eine sportliche Praxis mit klarer Lernkurve und sichtbaren Fortschritten.
Bonus: Du baust ein anderes Verhältnis zu deinem Körper auf. Wer eine Schlagkombination sauber treffen oder einen Wurf kontrolliert ausführen kann, bewegt sich auch im Alltag selbstbewusster.
Sanda hat seinen Ursprung im militärischen Nahkampf der chinesischen Armee — die Techniken sind auf praktische Anwendung ausgelegt. Das macht Sanda zu einer der wirkungsvollsten Grundlagen für Selbstverteidigung. Wenn dich speziell der Selbstverteidigungs-Aspekt interessiert, schau dir auch unser Selbstverteidigungs-Training an — die beiden Trainings ergänzen sich gut.
Über das Jahr verteilt bieten wir Workshops zu Spezialthemen — von Push-Hands über bestimmte Waffenformen bis zu Selbstmassage-Techniken. Diese Tage sind auch für Nicht-Mitglieder offen.
Darüber hinaus organisieren wir regelmäßig Reisen, Ausflüge und besondere Events — gemeinsame Erfahrungen, die das Training in einem neuen Rahmen erlebbar machen.
Nein. Bei uns starten regelmäßig Anfänger ohne jede Vorerfahrung. Wer aus einer anderen Kampfkunst kommt — Karate, Boxen, BJJ, MMA — findet vieles wieder, lernt aber gleichzeitig die spezifische Sanda-Mischung aus Schlägen, Tritten und Würfen kennen. Komm einfach zum Probetraining vorbei und schau es dir an.
Ja — Sanda ist geschlechtsoffen. Beim Sparring achten wir auf Größen-/Gewichts-/Erfahrungs-Paarungen, sodass jeder ins Training reinkommt. Für viele Teilnehmerinnen ist gerade der realistische Selbstverteidigungs-Aspekt ein zentrales Argument.
Das Training hat klar abgestufte Härte-Levels: leichte technische Drills, kontrolliertes Sparring mit angepasster Intensität, und nur in Vorbereitung auf Wettkampf höhere Härte. Vollkontakt-Sparring im normalen Training gibt es nicht. Wir sind ein Verein zum Lernen, nicht ein Fight-Club.
Für die ersten Trainings reichen bequeme Sportkleidung und Wasser. Wer regelmäßig trainiert und mit Sparring beginnt, braucht nach und nach: Mundschutz, Boxhandschuhe, Schienbeinschoner, ggf. Tiefschutz/Brustschutz. Wir beraten dich gerne, was zuerst sinnvoll ist und wo du es bekommst.
Im normalen Training sehr selten. Blaue Flecken sind möglich, ernsthafte Verletzungen die absolute Ausnahme. Sicherheit hat Priorität: kontrollierte Drills, klare Kommunikation und ein Trainer, der das Niveau im Auge behält. Bei Vorerkrankungen oder Beschwerden bitte vor dem ersten Training kurz Bescheid sagen.
Einmal pro Woche ist ein guter Start. Wer Fortschritte machen möchte, kommt zweimal oder noch öfter — gerade bei Sanda ist Wiederholung der Schlüssel. Aktuelle Zeiten findest du im Trainingsplan.
Wir haben verschiedene Tarife für Erwachsene, Studierende und Geschwister. Die aktuellen Beiträge findest du auf der Seite Preisliste. Ein Probetraining ist kostenlos und unverbindlich — keine Anmeldung nötig.
Für ein Probetraining ist keine Anmeldung notwendig. Schau dir den Trainingsplan an und besuch uns.
Wenn du noch Fragen hast, schreib uns über das Kontaktformular oder lies die Antworten auf der Probetrainings-Seite.